Neuer Vorstand im Förderverein am Georg-Büchner-Gymnasium

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vorstands

In der virtuellen Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch standen auch die Neuwahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung, die satzungsgemäß alle zwei Jahre durchzuführen sind. Susanne Reichert wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt und übernimmt nun für den weitere zwei Jahre den Vorsitz des Vereins. Auch Simone Fischer, die erneut als stellvertretende Vorsitzende kandidierte, wurde einstimmig wiedergewählt. Einen Wechsel gab es bei der Position des Kassenwarts. Gunther Blawert, der dieses Amt seit 2013 ausgeübt hatte, schied nach dem Abitur seiner jüngsten Tochter im vergangenen Jahr aus dem Vorstand aus.

„Wir haben sehr gut und vertrauensvoll zusammenarbeitet. Eine solide Finanzplanung ist das Herzstück für unsere Tätigkeit und ich möchte mich von ganzem Herzen für deinen Einsatz und dein Engagement bedanken“, verabschiedete Susanne Reichert ihren Vorstandskollegen mit herzlichen Worten. „Du hast mir meine Arbeit als Vorsitzende mit deinem umfassenden Know-how sehr leicht gemacht.“

Als neue Kassenwartin wurde einstimmig Brigitte Raschke gewählt, die dem Vorstand des Fördervereins schon seit zwei Jahren als Beisitzerin angehörte. Stephan Haas, langjähriger Beisitzer und verantwortlich für die Mitgliederverwaltung wurde ebenfalls ohne Gegenstimmen in seinem Amt bestätigt. Neu im Team sind Jörg Gettke und Sylvia Stelzer, die den Vorstand als Beisitzer nun tatkräftig unterstützen werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Anlässe, bei denen der Förderverein aktiv auftreten konnten, sehr eingeschränkt. Da hofft man nun im neuen Schuljahr auf eine entspanntere Situation. „Das große Projekt, die digitale Infrastruktur am GBG voranzubringen, hat uns in den vergangenen zwölf Monaten begleitet und da konnte in Zusammenarbeit mit Schulleitung, dem Kollegium, dem Schulelternbeirat und engagierten Eltern einiges auf den Weg gebracht werden“, erklärt Susanne Reichert. „Aber im Hinblick auf die Mitgliederwerbung ist es für uns natürlich von Vorteil, wenn wir bei Schulveranstaltungen persönlich auftreten und mit den Eltern ins Gespräch kommen können.“

Die magische Grenze von 300 Mitglieder hat der Förderverein Ende letzten Jahres deutlich überschritten, nun steuert man motiviert auf die 400 Mitglieder zu. Der jährliche Mindestbeitrag von 15 Euro ist überschaubar, jeder Euro hilft und schafft neue Möglichkeiten. Auch externe Sponsoren sind herzlich willkommen, sei es mit einem jährlichen Fixbetrag oder einer gezielten finanziellen Unterstützung einzelner Projekte.

„Ansonsten möchten wir die Schulgemeinde weiterhin bei möglichst vielen Aktivitäten finanziell unterstützen und freuen uns über jedes neue Mitglied, um die Möglichkeiten des Fördervereins zu erweitern. Auf das 400. Mitglied wartet dann natürlich eine besondere Überraschung“, erklärt Susanne Reichert augenzwinkernd, deren jüngste die 7. Klasse des Gymnasiums besucht.

Mitgliederversammlung online am 19.05.2020 20 Uhr

Am 19.05.2021 findet um 20 Uhr die ordentliche Mitgliederversammlung des Fördervereins statt. Aufgrund der aktuellen Situation wird diese im Rahmen einem Onlineveranstaltung abgehalten.

Die Mitglieder wurden bereits entsprechend informiert und durch einen versandten Link zur Teilnahme berechtigt.

Am GBG macht es „Zoom“

Bad Vilbel, den 03.02.2021 – SR – Ein Aufatmen ging in der vergangenen Woche durch die Schulgemeinde am Georg-Büchner-Gymnasium, als die Nachricht aus dem Wetteraukreis eintraf: Aufgrund der aktuellen Lage und den Herausforderungen, die der Distanzunterricht mit sich bringt, wurde dem vielfachen Wunsch der Schulen entsprochen und die Freigabe zur Nutzung des Videokonferenzsystems Zoom in den pädagogischen Schulnetzen erteilt – natürlich unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen, um vor allem die Teilnahme Unbefugter an den Videokonferenzen zu verhindern. Der Schulalltag im Distanzunterricht gestaltet sich nun deutlich einfacher.

Unermüdlich angeschoben hatte die Nutzung von Zoom auch der Schulelternbeirat am Georg-Büchner-Gymnasium unter dem Vorsitz von Jörg Bergamos, der vor knapp zwei Wochen mit Unterstützung von Stadtrat Sebastian Wysocki erneut den Kontakt mit Landrat Jan Weckler gesucht hatte. In der Lehrerschaft käme Zoom in Abstimmung mit den Eltern ohnehin schon an vielen Stellen zum Einsatz; eine Freigabe des Kreises und eine Einbindung in die Schulnetze würde das Handling des Homeschoolings jedoch an vielen Stellen wesentlich vereinfachen.

„Der Hessische Datenschutzbeauftragte hatte Zoom ja schon seit längerem grundsätzlich freigegeben, allerdings nur dann, wenn es keine eigenen Lösungen gibt des Schulträgers gibt. Mit dem bekannten WTKedu gestaltete sich der Distanzunterricht jedoch aus Kapazitäts- und Praktikabilitätsgründen äußerst schwierig“, erklärt der Vorsitzende des Schulelternbeirats Jörg Bergamos. „Umso erfreuter bin ich, dass sich unser Wetterauer Schuldezernent und Landrat, Jan Weckler, konstruktiven Argumenten offen zeigte und im Interesse eines praktikablen Homeschoolings nunmehr das im Distanzunterricht bewährte und von allen Seiten akzeptierte Tool zur Nutzung freigegeben hat. Insbesondere für die Schülerinnen und Schüler, die auf Leihgeräte des Wetteraukreises angewiesen sind, ist das eine enorme Erleichterung.“

Seit März vergangenen Jahres waren seitens des Fördervereins am GBG rund 36.000 Euro in die digitale Ausstattung der Schule geflossen– 7.900 Euro kamen alleine aus einer Digitalspendenaktion in der Elternschaft zusammen – und der aktuelle Stand der Technik bietet eine solide Basis für den Distanzunterricht und wird von dem Kollegium rege genutzt. Nichtsdestotrotz müssen natürlich auch die technischen Voraussetzungen bei den Schülerinnen und Schülern zu Hause vorhanden sein, um an dem digital gestützten Distanzunterricht teilnehmen zu können.

„Wir sind sehr froh, dass Zoom nun auch auf den Leihgeräten (iPads) installiert ist, die die Schule im Bedarfsfall für Schülerinnen und Schülern leihweise zur Verfügung stellt“, betont auch Susanne Reichert, Vorsitzende des Fördervereins am GBG. „Durch die Einbindung eines stabilen Videokonferenzsystems bietet der Distanzunterricht für die Schülerinnen und Schüler immerhin die Möglichkeit des Austauschs und des virtuellen Zusammenseins innerhalb einer Klasse.“

Seit gestern Abend ist die Installation der Zoom-App auf den Leihgeräten, die am GBG zur Verfügung stehen, nun abschlossen; eine Anmeldung für die Nutzung sei nicht erforderlich, teilte Schulleiter Carsten Treber mit. Es stehen auch noch ausreichend Leihgeräte zur Verfügung, Eltern können sich im Bedarfsfall im Schulsekretariat melden.

„Neben dem Schulportal Hessen und der Plattform Moodle bietet das Videokonferenzsystem Zoom ein zentrales Element unseres Distanzunterrichtes“, erläutert Schulleiter Carsten Treber. „Zoom ermöglicht digitales Lernen durch eine hohe Interaktion zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften. Beispielsweise können durch die Funktion der „Break-Out-Rooms“ auch Gruppenarbeiten in digitaler Form stattfinden. Wir bedanken uns sehr beim Schulelternbeirat und dem Förderverein für die Unterstützung! Natürlich hoffen wir alle, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst bald wieder in Präsenzform am GBG unterrichtet werden können.“

Für die schnelle und unkomplizierte Hilfe von politischer Ebene ist man in der Schulgemeinde sehr dankbar – zeigt sie doch, dass Landrat Jan Weckler und die Mitarbeiter des Schul-IT und Medienzentrums, die diesen Prozess maßgeblich begleitet und unterstützt haben, für die Sorgen und Nöte der Schulen in ihrem Kreis stets ein offenes Ohr haben.

Büchnerpreis geht dieses Jahr an die „SEG Digitalisierung“

„Normalerweise findet die Verleihung des Georg-Büchner-Preises am Tag der offenen Tür im Musentempel statt, begleitet von einem schönen Rahmenprogramm“, erklärt Susanne Reichert, Vorsitzende des Fördervereins am GBG. „Aber auch dieser musste aufgrund der aktuellen Situation in Sachen Corona leider abgesagt werden.“

Der Georg-Büchner-Preis, mit dem der Förderverein einmal im Jahr besonders engagierte Mitglieder der Schulgemeinde würdigt, ist mit 600€ dotiert. Mit der Schulleitung hatte sich der Vorstand des Fördervereins schnell auf einen Preisträger verständigt und man war sich außerdem einig, dass der Preis noch in diesem Jahr verliehen werden soll.

Gelegenheit dazu fand sich im Rahmen der Gesamtkonferenz des GBG, die als Hybridveranstaltung im Kultur- und Sportforum Dortelweil abgehalten wurde. Hybridveranstaltung deshalb, weil nur ein Teil des Kollegiums anwesend war und der Rest virtuell per Zoom teilnahm. So ließen sich die Teilnehmer großzügig im Raum verteilen; dass alle einen Mund-/Nasenschutz trugen und sich an die Hygienevorschriften hielten, verstand sich von selbst.

Nach einer kurzen Ansprache von Susanne Reichert wurde das Geheimnis um den Preisträger 2020 gelüftet. Der diesjährige Georg-Büchner-Preis ging an die Schulentwicklungsgruppe „SEG Digitalisierung“, eine Gruppe, die sich aus der Zukunftswerkstatt formiert hat, die im letzten Jahr am GBG stattfand und die als sogenannte „Spezialeinheit“ agiert. Sie setzt sich aus Mitgliedern des Kollegiums, der Elternschaft und des Schulelternbeirats zusammen und hat die Entwicklung der digitalen Infrastruktur am GBG maßgeblich vorangetrieben. Sinnvolle und notwendige Konzepte und damit verbundene Maßnahmen und Anschaffungen wurden skizziert und auf lange Sicht optimiert – und das alles neben dem „normalen“ Schulalltag, dem „normalen“ Job, in der Freizeit. „Aber immer da, wo sich etwas bewegen soll, braucht es eben ein hohes Maß an Engagement, Idealismus und das nötige Feuer im Bauch, um auch Widerstände auszuhalten und vor allem um zu überzeugen“, betont Reichert, bevor sie die Urkunde stellvertretend für alle Mitglieder der „SEG Digitalisierung“ an Matthias Zech überreichte.

In Sachen Digitalausstattung konnte das GBG nun einen großen Schritt nach vorne machen. Wünschenswert wäre, dass nun auch die Implementierung eines WLAN-Systems für die Schule zeitnah erfolgt, damit die neue Technik auch in vollem Umfang genutzt werden kann.

Mathe-Abi-Vorbereitungskurs startet wieder.

Trotz Corona – Vorbereitungen auf das Abitur 2021 laufen an

In diesem Jahr ist vieles anders und an vielen Stellen ist Corona-bedingt gerade an den Schulen ein Umdenken notwendig. Umso dankbarer ist man für die Dinge, die wie geplant durchgeführt werden können und einen halbwegs normalen Schulalltag möglich machen – wie beispielsweise die Vorbereitungen auf das Abitur im kommenden Jahr, die am Georg-Büchner-Gymnasium langsam, aber sicher anlaufen.

So starten die Schülerinnen und Schüler der Q3 mit den Vorbereitungen im Hinblick auf das Abitur im Fach Mathematik schon in dieser Woche, nämlich mit zwei zusätzlichen Kursen, die ergänzend zum Mathematik-Unterricht angeboten werden. 27 Schülerinnen und Schüler haben sich dafür angemeldet.

„Die Anspannung ist vor den Abiturprüfungen verständlicherweise immer sehr hoch, aber gerade bei Mathematik spürt man die größte Unsicherheit“, erklärt Susanne Reichert, Vorsitzende des Fördervereins, als sie die Schülerinnen und Schüler in der ersten Stunde begrüßt. „Mit diesem zusätzlichen Kursangebot, das wir schon seit einigen Jahren anbieten, möchten wir den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, einzelne Themen gezielt zu wiederholen und individuell Fragen zu stellen.“

Ruhe und Sicherheit sollen diese zusätzlichen Stunden vermitteln, die als wertvolle Ergänzung zu den regulären Abiturvorbereitungen angeboten werden; keinesfalls ersetzen sie den Regelunterricht. Das Feedback der letzten Jahre ist durchweg positiv, was nicht zuletzt an dem erfahrenen Referenten Dr. Stefan Riegel liegt, der ruhig und pragmatisch bis Mitte April 2021 drei große Themenblöcke behandelt: Stochastik, Analysis und Lineare Algebra.

Aufgrund der besonderen Umstände, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, ist man sogar für den Fall gerüstet, dass der Präsenzunterricht ausgesetzt werden muss. „Herr Dr. Riegel bietet in diesem Fall den Zugang zu einer Lernplattform an. Dort steht der Kursinhalt schriftlich und als Video zur Verfügung“, so Susanne Reichert weiter. „Zudem ist ein Diskussionsforum für individuelle Fragen vorhanden. Arbeitsblätter können außerdem über die Schulplattform Moodle ausgegeben und korrigiert werden.“

Der Förderverein hat die beiden Kurse vorbereitet und unterstützt die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler auch finanziell. „Wir freuen uns über die positive Resonanz und die organisatorische Unterstützung seitens der Schulleitung und des Kollegiums“, sagt Susanne Reichert abschließend. „Den Abiturientinnen und Abiturienten im nächsten Jahr drücken wir ganz feste die Daumen und wünschen ihnen vor allem, dass das Abitur möglichst nicht so Corona-belastet vonstatten geht, wie das in diesem Jahr der Fall war.“

Projekt „Digitalierung“ am GBG geht voran.

Wie es plötzlich aussehen kann, wenn der reguläre Präsenzunterricht von heute auf morgen durch digitalen Unterricht ersetzt werden muss, haben Schülerinnen und Schüler, Eltern und das Kollegium des GBG in diesem Jahr erlebt. Wie schwierig sich die Umstellung gestaltete und welche Herausforderungen damit verbunden waren, wurde ebenfalls deutlich. Allerdings war schon vor Corona klar, dass die sehr in die Jahre gekommene Technik am GBG verbessert werden muss und die Klassenräume nach und nach mit neuen PC- und Beamereinheiten sowie Smartboards ausgestattet werden sollten. Dank einer großzügigen Privatspende an den Förderverein konnten im Laufe der Sommerferien vier Klassenräume technisch aufgerüstet werden. Und dann traten Sie, liebe Eltern, in Aktion und haben im wahrsten Sinne des Wortes gezeigt, dass unsere Schulgemeinde von einem sehr hohen Gemeinschaftsgefühl getragen wird.

Es ist unglaublich, aber nach dem Spendenaufruf, den die Schulleitung in Abstimmung mit dem SEB, der SEG „Digitalisierung“ und des Fördervereins, der die Gelder verwaltet, kurz nach den Sommerferien verschickt hat, kamen sage und schreibe 7.270 Euro zusammen! Wir möchten Ihnen an dieser Stelle aus tiefstem Herzen für Ihre Bereitschaft danken, die Schule im Hinblick auf die Verbesserung der digitalen Infrastruktur zu unterstützen. Auch der Schulelternbeirat und die SEG „Digitalisierung“ sind sehr engagiert, um dieses Projekt am GBG voranzutreiben. Dank einer weiteren Spende in Höhe von 3.400 Euro, die wir von der Humanistischen Stiftung erhalten haben, sind nun weitere wichtige Schritte möglich. Auch hier ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn Dr. Jehner für diese großzügige Unterstützung.

So kann Technik begeistern. Hr. Zech (rechts im Bild) zeigt Frau Reichert die neue Ausstattung.

Wie geht es nun weiter? Natürlich sollen nun weitere Anschaffungen getätigt werden und es gilt, diese zu priorisieren. Neben weiterer Hardware wird zur Unterrichtsergänzung auch fachspezifische Lernsoftware benötigt. Die Verbesserung der Technik dient natürlich nicht nur als Basis für den Fernunterricht im Falle einer erneuten Schulschließung, sondern soll auch den Präsenzunterricht sinnvoll und zeitgemäß ergänzen. Auch die Lernplattformen Schulportal und Moodle lassen sich dank der verbesserten Möglichkeiten in größerem Rahmen nutzen. Kurzfristig werden durch Ihre Spende weitere Beamer angeschafft, um auf Ausfälle kurzfristig reagieren zu können und die Ausstattung der Räume zu optimieren. Zur Gewährleistung des Fernunterrichts werden Webcams und voraussichtlich zusätzliche Dokumentenkameras für die Naturwissenschaften bestellt. Unabhängig vom Digitalbeitrag finden derzeit am GBG regelmäßig Fortbildungen zum Fernunterricht statt, um für kommende Teilschließungen gewappnet zu sein. Auch von Land und Kreis gibt es positive Nachrichten, da die digitale Ausstattung des Berufsförderwerks mit Laptops und IPad-Koffern voranschreitet und auch Leihgeräte für die Schülerinnen und Schüler nun verfügbar sind. Vor einigen Tagen haben wir uns vor Ort mal angeschaut, wie es sich in einem der neu ausgestatteten Räume arbeiten lässt und welche Erleichterung sich nun auch für die Lehrkräfte des GBG bietet. Großartig, was sich hier in gemeinsamem Wirken der unterschiedlichen schulischen Gremien und der Elternschaft hat auf die Beine stellen lassen.

Diese Zeiten sind hoffentlich dann doch bald vorbei.

Neue digitale Ausstattung am GBG

Frau Wollenhaupt (stellv. Schulleiterin), Susanne Reichert (Vorsitzende Förderverein) und Carsten Treber (Schulleiter) freuen sich über die ersten Pakete für die neue digitale Ausstattung.

Die Entwicklung der letzten Monate hat gezeigt, dass die Corona-Pandemie leider etwas sein wird, dass uns noch eine lange Zeit begleiten wird und die an vielen Stellen ein Umdenken erforderlich macht. Schon vor Corona zog die Digitalisierung mehr und mehr in den Schulalltag ein; in einer Situation, die das Thema „Homeschooling“ auf breiter Basis notwendig macht, zeigen sich vorhandene Defizite in der technischen Ausstattung der Schulen deutlicher denn je.

Auch das Georg-Büchner-Gymnasium in Bad Vilbel sieht hier Handlungsbedarf. „Natürlich ist für die digitale Ausstattung der Schule grundsätzlich der Schulträger zuständig, aber der Topf, der den Schulen dafür zur Verfügung steht, ist nicht sehr üppig bestückt“, erklärt Carsten Treber, Schulleiter am Georg-Büchner-Gymnasium. „Schon vor Corona hatten wir den Plan, vier Klassenräume mit neuen PC- und Beamereinheiten auszustatten, sodass von diesen Klassenräumen aus ein adäquater Online-Unterricht durchgeführt werden kann.“

Dies hätte den Vorteil, dass dank einer verbesserten, technischen Ausstattung auch der Präsenzunterricht vielfältiger und zeitgemäßer gestaltet werden kann. Die Frage der Finanzierung blieb allerdings bis dato offen – bis der Förderverein des Georg-Büchner-Gymnasiums für eine überraschende Wende sorgte.

„Dank einer großzügigen privaten Spende sind wir in der Lage, einen großen Teil der anfallenden Kosten, insgesamt knapp 16.000 Euro, tragen zu können. Die noch vorhandene Finanzierungslücke versuchen wir nun mit weiteren Spendengeldern zu schließen“, erläutert die Vorsitzende des Fördervereins Susanne Reichert. „Das ist auch nichts, was wir auf die lange Bank schieben können, da nicht absehbar ist, ob bei einem erneuten Anstieg der Infektionszahlen das Thema „Homeschooling“ wieder mit hoher Priorität in den Fokus rückt.“

Aber auch ohne Corona ist es unabdingbar, dass die digitale Ausstattung an den Schulen nicht mehr zeitgemäß und dringend verbesserungswürdig ist. Am GBG hat sich sogar eine Sondereinheit Digitalisierung (SEG) formiert, die sich engagiert mit dieser Thematik auseinandersetzt und die Maßnahmen koordiniert. Eng begleitet wird dies vom Förderverein und vom Schulelternbeirat. „Es kommt unseren Kinder zugute, dafür engagieren wir uns gerne“, betont Susanne Reichert. „Manchmal ist es zum Verzweifeln, wie langwierig solche Entscheidungsprozesse auch auf der politischen Ebene sind. WLAN für die Schule ist ebenfalls beantragt; über den Antrag muss entschieden werden, dann erfolgt eine Ausschreibung. Aber es wurde schon signalisiert, dass damit im nächsten Jahr nicht zu rechnen sei. Warum solche wichtigen Basics nicht zügig auf den Weg gebracht werden können, ist mir schleierhaft.“

Nichtsdestotrotz freut man sich am GBG sehr, dass nun zumindest ein Teil der technischen Ausrüstung verbessert werden kann und die entsprechenden Arbeiten sind für die Sommerferien geplant. „Damit man im neuen Schuljahr schon in den bis dahin fertig ausgestatteten Klassenräumen arbeiten kann. Die damit verbundenen Möglichkeiten werden den Unterricht in jeder Hinsicht bereichern“, da ist sich Schulleiter Carsten Treber sicher.

Akademische Feier des Georg-Büchner-Gymnasiums am 25.06.2020

135 Abiturientinnen und Abiturienten wurde am Donnerstag, dem 25. Juni 2020 im Rahmen der akademischen Feierlichkeiten des Georg-Büchner-Gymnasiums das Abitur-Zeugnis überreicht. Mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,11 kann sich das Ergebnis sehen lassen. Knapp 45%, also fast die Hälfte der Absolventen hat eine Eins vor dem Komma stehen, acht Mal wurde sogar die Traumnote 1,0 erreicht. 

In acht Veranstaltungen haben sich die Schulleitung, die Tutorinnen und Tutoren, der Schulelternbeirat und der Förderverein sehr persönlich und herzlich von den Schulabgängern verabschiedet. Sie können alle wirklich sehr stolz auf sich ein! 

Auch hier nochmal: Herzlichen Glückwunsch, viel Erfolg – und machen Sie‘s gut!

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 28.04.2020 online

Am 28.04.2020 fand die Mitgliederversammlung des Fördervereins aufgrund der akutellen Corona Situation online per Skype statt. Hierfür wurden die Mitglieder per Email oder Post eingeladen. In der Mitgliederversammlung war auch u.a. eine Änderung der Satzung vorsehen, die auch umgesetzt werden konnte. Die neue Satzung ist hier zu finden oder auch auf der Startseite des Fördervereins.

Das Protokoll der Mitgliederversammlung finden Sie hier oder auch auf der Startseite des Fördervereins.

Die „Büchner-Bandits“

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind in vielen Bereichen deutlich spürbar und gehen auch am GBG nicht spurlos vorbei. Nach der Schließung der Schulen auf Anordnung des HKM am 16. März 2020 sind nun seit Montag, dem 27.04.2020 erste Lockerungen möglich. Für das GBG bedeutet dies, dass die aktuelle Q2 unter Berücksichtigung der notwendigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen wieder den Unterricht in den Räumlichkeiten der Schule besuchen kann. Vorgeschrieben ist seit Montag dieser Woche aber auch das Tragen einer Maske – nur eines der Dinge, auf die sich die Schülerinnen und Schüler in ihrem Alltag einstellen müssen.

„Die Firma Schushi, seit der 50-Jahr-Feier Lieferant der Schulshirts und –pullis für das GBG, hat der Schulleitung ein Angebot für bedruckte Schutzmasken unterbreitet und wir waren uns im Vorstand des Fördervereins schnell einig, dass wir jeder Schülerin bzw. jedem Schüler eine Maske zur Verfügung stellen möchten“, so Susanne Reichert, Vorsitzende des Fördervereins am GBG.

Die Masken sind aus einlagigem T-Shirt-Stoff hergestellt und angenehm zu tragen. Natürlich ersetzen die Masken nicht die gängigen Regelungen wie Abstand halten, die Husten- und Niesetikette und das regelmäßige Händewaschen. „Auch Schülerinnen oder Schüler mit entsprechenden Vorerkrankungen oder solche, die zu den genannten Risikogruppen gehören, sollten – sofern sie den Unterricht besuchen – medizinische Schutzmasken tragen. Die bedruckten Masken der Fa. Schushi sind ein zusätzlicher Schutz zu den o.g. Vorschriften und sollten natürlich auch regelmäßig gewaschen werden“, so Susanne Reichert weiter.“

Die Schulleitung ist froh, dass der Förderverein so schnell bereit war, die Kosten für die Masken der Schüler*innen zu übernehmen. Somit ist nämlich in dieser immer noch sehr surreal wirkenden Zeit ein weiterer Schritt zu mehr Sicherheit in unserem neuen Schulalltag gegeben. Vor allem aber erzeugen wir mit den coolen schwarzen Masken mit unserem Schul-Logo endlich wieder ein Stück Gemeinschaftsgefühl in der Schulgemeinde.